





















Vöku-Awards
Der erste Schweizer Vokuhila-Award ist bald beendet! Hast du selbst einen Vokuhila oder kennst du jemanden, mit einem richtig nicen Vokuhila? Dann komme gerne am Montag, dem 11. und Dienstag oder dem 12. Dezember zwischen 10:00 – 16:15 in das HSLU, Viscosistadt Foyer für ein zehnminütiges Fotoshooting.
Das Projekt
Das Projekt ist als freies Foto-Projekt von dem Fotografen Riccardo Troia initiiert worden. Das Projekt soll das interessante Revival des Vokuhila in der Schweiz dokumentieren.
Was hast du davon?
Nach Abschluss des Projekts erhältst du die Fotos von dir. Ausserdem werden die drei besten Vokuhila mit einem kleinen Geschenk belohnt. Die Gewinner werden per Online-Voting gewählt.
Wann endet das Projekt:
Das Projekt endet, wenn mindestens 35 Personen teilgenommen haben oder spätestens im Dezember 2023.
Vokuhila, eine Kurzlange Reise in die Vergangenheit
Der Vokuhila ist ein Haarschnitt, der uns seit Jahrzehnten fasziniert und gleichzeitig auf viele Menschen eher befremdlich wirken kann. Er ist heutzutage mit einer prägnanten Symbolik für Identität, Rebellion und Feminismus aufgeladen, dies jedoch mehr in den liberalen europäischen Städten. In einigen Staaten der USA wird der Vokuhila oft mit den konservativen Amerikaner*innen assoziiert. Die interessante Geschichte des Vokuhila hat mich dazu bewogen, das Projekt zu starten und ihm bald eine Exposition zu bieten.
Mit den Vokuhila-Awards habe ich mich auf eine fotografische Reise begeben, um die verschiedenen Menschen in der Schweiz, die diese ikonische Frisur tragen, zu erkunden.
Die Wurzeln des Vokuhila lassen sich bis zu verschiedenen antiken Zivilisationen zurückverfolgen. Wikinger, Römer und Indigene trugen oft verschiedene Variationen des Vokuhila, weil es ein militärisch sinnvoller Haarschnitt war. In Rom wird bereits der (Hun Cut) erwähnt sowie beschrieb der griechische Dichter Homer die Frisur mit den Worten "their forelocks cropped, hair grown long at the backs". In den 1980er-Jahren wurde er dann zum Symbol für Rebellion (David Bowie und weitere). Der Vokuhila stellt heutzutage oft traditionellen Geschlechternormen infrage und wird in liberalen Kreisen oft von Queeren getragen. Im feministischen Kontext symbolisiert er die Auflehnung gegen die geschlechtsspezifischer Erscheinung.
Durch einen historischen, feministischen, politischen und zeitgenössischen Blickwinkel lädt dieses Projekt die Betrachter ein, über die Kraft des persönlichen Ausdrucks, Zweckmässigkeiten einer Frisur und die wechselnde Bedeutung einer Frisur nachzudenken.